Informationen für Betroffene und Angehörige
 

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GFMK GmbH & Co. KG

Handelsregister-Nr. HRA 20746
Amtsgericht Köln
USt-IdNr.: DE813117900

Geschäftsführer: Holger F. Caspari

Zum Scheider Feld 20
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Redaktionssystem:
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Realisierung:

Layout, Umsetzung: GFMK GmbH & Co. KG
Texte Deutsch: Teresa Ott
Texte Englisch: Barbara Kliem

Fotos, Abbildungen:
Borderline Syndrom: vvvstep/Bigstock.com (887768)
Entstehung: PhotoEuphoria/Bigstock.com (25790657)
Diagnose: mangostock/Bigstock.com (21908393)
Therapie: Ambrophoto/Bigstock.com (9657203)
Wissenswertes: Syed Rizwan Ali/Bigstock.com (8026929)

 

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Therapie Borderline Syndrom

Zur Therapie des Borderline-Syndroms kann u. a. die Dialektische Behaviorale Therapie (DBT) eingesetzt werden. In fünf Bereichen lernt der Betroffene Fähigkeiten, die ihn stärken sollen. Es sollen neue Erfahrungen im Umgang mit Spannungssituationen gemacht werden. Es können auch Techniken zur Stressbewältigung trainiert werden. Wichtige Säule der Therapie des Borderline-Syndroms ist das Verhältnis von Betroffenem zum Therapeuten. Nur wenn zwischen beiden eine vertrauensvolle Zusammenarbeit möglich ist, kann die Therapie gelingen. In einigen Fällen kann die Familie des Betroffenen miteinbezogen werden. Auch eine medikamentöse Therapie, z. B. mit Antidepressiva, kann unterstützend durchgeführt werden.

Studien konnten feststellen, dass Betroffene mit Borderline-Syndrom über ein anderes Schmerzempfinden verfügen als nicht Betroffene. Der Grund hierfür ist, dass das Gehirn aktiv das Entstehen der Schmerzempfindung unterdrückt.

Aussagen über den Verlauf des Borderline-Syndroms sind schwer zu treffen. Häufig ist ein Drang zu Selbstverletzungen oder Selbstmord. Rückblickend ist bei Betroffenen mit Borderline-Syndrom eine große Häufigkeit von ADHS in der Kindheit festgestellt worden. Das Aufmerksamkeits-Defizit-Hyperaktivitäts-Syndrom (ADHS) und das Borderline-Syndrom haben mehrere Parallelen wie geistige Abwesenheit oder Impulsivität. Inwiefern eine Veranlagung für das Borderline-Syndrom bei Menschen, bei denen ADHS diagnostiziert wurde, besteht ist nicht erwiesen.

Wie bei anderen psychischen Erkrankungen lassen sich keine genauen Faktoren für die Entstehung des Borderline-Syndroms benennen. Ein Einflussfaktor können die Erlebnisse in der Kindheit sein. So kann das Erleben von Gewalt die Entstehung eines späteren Borderline-Syndroms begünstigen. Das Kind kann so eine traumatische innere Zerrissenheit zwischen Angst und Vertrauen zu den Vertrauenspersonen erleben. Dieses Trauma kann durch Erlebnisse als Erwachsener wieder erlebt werden. Es gibt aber auch viele Beispiele, in denen das Borderline-Syndrom trotz eines intakten Elternhauses entstanden ist. Eine erbliche Veranlagung wird diskutiert.