Informationen für Betroffene und Angehörige
 

Impressum

GFMK GmbH & Co. KG

Handelsregister-Nr. HRA 20746
Amtsgericht Köln
USt-IdNr.: DE813117900

Geschäftsführer: Holger F. Caspari

Zum Scheider Feld 20
51467 Bergisch Gladbach
www.gfmk.com

Telefon: +49 (0)2202 18898-0
Telefax: +49 (0)2202 18898-19
E-Mail: info@gfmk.com

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Inhaltlich Verantwortlicher gemäß § 10 Absatz 3 MDStV:

Holger F. Caspari
Zum Scheider Feld 20
51467 Bergisch Gladbach
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Redaktionssystem:
www.wordpress.org

Realisierung:

Layout, Umsetzung: GFMK GmbH & Co. KG
Texte Deutsch: Teresa Ott
Texte Englisch: Barbara Kliem

Fotos, Abbildungen:
Borderline Syndrom: vvvstep/Bigstock.com (887768)
Entstehung: PhotoEuphoria/Bigstock.com (25790657)
Diagnose: mangostock/Bigstock.com (21908393)
Therapie: Ambrophoto/Bigstock.com (9657203)
Wissenswertes: Syed Rizwan Ali/Bigstock.com (8026929)

 

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Diagnose Borderline Syndrom

Die Diagnose eines Borderline-Syndroms ist schwierig, da es keine typischen Anzeichen für diese Erkrankung gibt. Bei jedem Betroffenen können sich unterschiedliche Symptome zeigen. Häufiges Anzeichen ist eine große Angst vor dem Alleinsein, insbesondere vor dem Verlassen werden. Störungen der Identität können sich bei den Betroffenen durch die Infragestellung des Selbstbildes, des Wertesystems oder der Berufswahl äußern. Patienten mit Borderline-Syndrom neigen häufig zu impulsiven Verhalten, das sich beispielsweise in Spielsucht, Kleptomanie oder Essstörungen zeigen kann. Der Drang zu Selbstverletzungen bis hin zu Suiziddrohungen ist ebenfalls bei vielen Betroffenen zu finden.

Therapie Borderline Syndrom

Zur Therapie des Borderline-Syndroms kann u. a. die Dialektische Behaviorale Therapie (DBT) eingesetzt werden. In fünf Bereichen lernt der Betroffene Fähigkeiten, die ihn stärken sollen. Es sollen neue Erfahrungen im Umgang mit Spannungssituationen gemacht werden. Es können auch Techniken zur Stressbewältigung trainiert werden. Wichtige Säule der Therapie des Borderline-Syndroms ist das Verhältnis von Betroffenem zum Therapeuten. Nur wenn zwischen beiden eine vertrauensvolle Zusammenarbeit möglich ist, kann die Therapie gelingen. In einigen Fällen kann die Familie des Betroffenen miteinbezogen werden. Auch eine medikamentöse Therapie, z. B. mit Antidepressiva, kann unterstützend durchgeführt werden.

Wie bei anderen psychischen Erkrankungen lassen sich keine genauen Faktoren für die Entstehung des Borderline-Syndroms benennen. Ein Einflussfaktor können die Erlebnisse in der Kindheit sein. So kann das Erleben von Gewalt die Entstehung eines späteren Borderline-Syndroms begünstigen. Das Kind kann so eine traumatische innere Zerrissenheit zwischen Angst und Vertrauen zu den Vertrauenspersonen erleben. Dieses Trauma kann durch Erlebnisse als Erwachsener wieder erlebt werden. Es gibt aber auch viele Beispiele, in denen das Borderline-Syndrom trotz eines intakten Elternhauses entstanden ist. Eine erbliche Veranlagung wird diskutiert.